Was gehört nicht (mehr) in den Lebenslauf?

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Ein Stift liegt auf einem Lebenslauf.

Bild: I-vista | pixelio.de

 
Diese Informationen können Bewerber weglassen

Was gehört nicht (mehr) in den Lebenslauf?

Der Lebenslauf hat eine bewegte Vergangenheit. Angeblich hat Leonardo da Vinci den ersten geschrieben – eine Art Empfehlungsschreiben an die Sforzas, in dem er seine Fähigkeiten als Architekt und Bauingenieur anpries. Den Job hatte da Vinci sicher und das für mehr als 20 Jahre. Im letzten Jahrhundert, also knapp 500 Jahre danach, beinhaltete der Lebenslauf neben den reinen beruflichen Qualifikationen noch weitere Details, wie etwa Gewicht, Alter, Größe, Religion und Ehe-Status.

Wie sich der Lebenslauf verändert hat

Während das Gewicht (glücklicherweise) längst in keinem Lebenslauf mehr zu lesen ist, ist der Familienstand noch häufig ein Stichpunkt. Im Zeitalter mehrerer Ausbildungs- und Studiumsstätten, beruflicher Stationen, Weiterbildungen, Auslandsaufenthalten und Fremdsprachenkenntnissen kann der Rahmen des CV schnell mal gesprengt werden. Kein Personaler hat Lust, geschweige denn Zeit, sich durch einen 20-seitigen Lebenslauf in Schriftgröße 10 zu quälen. Es gilt also Platz zu sparen und das gelingt beispielsweise, indem man unnötige Informationen weglässt.

Informationen über die Familie

Viele werden es vielleicht noch kennen: Lebensläufe, in denen die Eltern und zuweilen sogar die Geschwister mit Name, Alter sowie Beruf aufgeführt wurden. Unglaublich platzraubend und unglaublich unnötig. Inzwischen erwartet kein Personaler mehr derartige Einträge, zumal deren Informationswert gen Null geht.

Grundschule

Die allererste Station auf dem Weg ins Berufsleben? Die Grundschule. Klingt dann doch irgendwie merkwürdig. Die Information, an welcher Schule man das ABC erlernt hat, kann man daher auch getrost weglassen.

Hobbys

Zugegebenermaßen scheiden sich an diesem Punkt die Geister. Daher sollte man diesen Punkt vielleicht konkretisieren und „irrelevante Hobbys“ daraus machen. Wer sich beispielsweise als Vertriebsingenieur bewirbt und als Hobby das Sammeln von Ü-Ei-Figuren angibt, dürfte hinsichtlich seiner Seriosität den einen oder anderen Zweifel aufkommen lassen.

Ebenso verhält es sich mit Sportarten, bei denen Unfälle trotz Vollkörperschutz an der Tagesordnung sind. Im Zweifel also lieber weglassen. Einzige Ausnahme: Zwischen Hobby und angestrebter Position gibt es Berührungspunkte.

Praktika

Auch hier gilt: Sinnvoll selektieren. Fünf zweiwöchige Praktika anzugeben, die sich auch noch inhaltlich unterscheiden, ist nicht ratsam. Ein Praktikum von einem halben Jahr, das in direktem Bezug zur ausgeschriebenen Position steht, hingegen schon.

21.04.2015

Siehe auch:

5 No-Gos im Bewerbungsgespräch

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