Recruiting Trends 2015: Bewerberformular vs. E-Mail-Bewerbung

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Aktuelle Entwicklungen im Recruiting

Recruiting Trends 2015: Bewerberformular vs. E-Mail-Bewerbung

Das Einstellen neuer Mitarbeiter soll sich so einfach wie möglich gestalten. Und genau da zeigt sich die erste Diskrepanz zwischen Recruitern und Bewerbern. Während erstere nämlich Formulare als bevorzugte Bewerbungsform sehen, sind Kandidaten oftmals noch skeptisch und versenden ihre Unterlagen sehr viel lieber per E-Mail. Das zeigt die Studie Recruiting Trends des Jobportals Monster.

 

Bewerbungsformulare bei Unternehmen im Trend

Demnach sehen Personaler in standardisierten Formularen großes Potential für die Zukunft, da es objektive Vergleichsmöglichkeiten biete und eine einfache Übertragung in das interne System erlaube. Das sagten mehr als zwei Drittel (72,3 Prozent) der 1000 größten Unternehmen in Deutschland, die im Rahmen der Studie befragt wurden. Damit gewinnt das Bewerberformular weiterhin an Bedeutung. Zum Vergleich: 2012 nannten 50 Prozent das Formular als bevorzugte Bewerbungsform.

Bewerber skeptisch - wenig Raum für Individualität

Demgegenüber stehen die Bewerber, bei denen die Bewerbung per E-Mail nach wie vor hoch im Kurs steht. Insgesamt 79,5 gaben an, Unterlagen lieber per Mail zu verschicken, Tendenz steigend. Im Jahr 2012 waren es 74,4 Prozent. Für Bernd Kraft, Vice President General Manager CE bei Monster liegt der Grund für die Skepsis gegenüber Formularen auf der Hand: „Meist herrscht die Sorge vor, in automatisierten Systemen unterzugehen oder aufgrund kleiner Lücken im Lebenslauf sofort aus dem System zu fallen“.

Ein weiterer Grund dürfte in der Usability entsprechender Eingabeformulare zu suchen sein, da diese von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich aufgebaut sind und zuweilen so unübersichtlich, dass viele Bewerber auf halber Strecke abspringen. Unternehmen sollten daher den Fokus auf vereinfachte und verständliche Formulare legen, um Bewerbern die Scheu zu nehmen, ihre Daten einzugeben. Bernd Kraft plädiert außerdem dafür, mehr offene Textfelder zu integrieren, die Raum für Persönlichkeit und Individualität lassen.

Weitere Kernergebnisse der Recruiting Trends 2015

Personalbedarf wächst weiterhin

  • Die Hälfte der befragten Unternehmen erwartet, zum Ende des Jahres mehr Mitarbeiter zu beschäftigen.

Stellen schwer zu besetzen

  • Der Fachkräftemangel bleibt ein großes Thema im Recruiting. Eine Prognose zeigt, dass 34,1 Prozent der Stellen nur schwer und 5 Prozent gar nicht zu besetzen sein werden.

Online-Recruiting-Kanäle beliebt

  • Nach wie vor nutzen Unternehmen bevorzugt Online-Kanäle für ihre Stellenanzeigen. Neun von zehn Jobs sind auf der eigenen Seite ausgeschrieben, während 70 Prozent zusätzlich Internet-Stellenmärkte nutzen.

Einstellungen meist über zwei Kanäle

  • Zu jeweils 37,3 Prozent resultieren die tatsächlichen Einstellungen aus rekrutierten Kandidaten von den Unternehmens-Webseiten und den Internet-Stellenbörsen.

Top 3 Recruiting-Themen 2015

Zu den wichtigsten Themen für das Recruiting-Jahr 2015 befragt, wurden unternehmensübergreifend drei genannt: Demografischer Wandel, Fachkräftemangel („War for Talents") und Social Media. Aus interner Sicht spielen Mitarbeiterbindung, Employer Branding sowie Prozessmanagement und Strategieimplementierung die größte Rolle.

10.03.2015

Siehe auch: Mobile Jobsuche - was Bewerber wirklich wollen

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