Körpersprache im Bewerbungsgespräch: Darauf achten Personaler

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Hinter dem Rücken verschränkte Hände.

Bild: Francisco Osorio | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

 
Zehn (vermeidbare) Fehler

Körpersprache im Bewerbungsgespräch: Darauf achten Personaler

Dass die Körpersprache im Bewerbungsgespräch neben dem Gesagten einen großen Einfluss auf die Gesamtwirkung einer Person hat, ist kein Geheimnis. Dazu braucht man nicht erst einen der vielen Ratgeber zum Thema aufschlagen, die bestimmten Gesten wahre Zauberkraft hinsichtlich Überzeugung und Ausstrahlung zuschreiben. Im Grunde braucht es eigentlich gar kein Repertoire an einstudierter Gestik und Mimik, denn es reicht, wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet.

Hilfreich ist eine Umfrage zum Thema, die das US-amerikanische Karriereportal careerbuilder.com unter Personalverantwortlichen durchgeführt hat. Diese sollten angeben, welche Körpersprache-Schnitzer Bewerbern am häufigsten passieren und welche ihnen besonders negativ auffallen.

Fehler Nummer 1: Kein Blickkontakt

Nervosität und Unsicherheit können bewirken, dass der Blick beim Reden im Raum umherwandert, an der Decke, oder einem Fleck an der Wand kleben bleibt. Bis zu einem gewissen Maß ist das normal. Man sollte sich allerdings bemühen, den Blickkontakt aufrechtzuerhalten (ohne zu starren), denn 65 Prozent der Personaler gaben an, dies sei der häufigste Fehler, den Bewerber in einem Job-Interview machen.

Fehler Nummer 2: Nicht lächeln

Nervosität ist auch der Grund, warum Bewerber manchmal schlicht das Lächeln vergessen. Das ist schade, denn ein Lächeln ist ein wahrer Sympathiegarant und löst noch dazu positive Gefühle aus – ziemlich nützlich in einem Bewerbungsgespräch.

Fehler Nummer 3: Mit einem Gegenstand spielen

Der dritthäufigste Fehler, den Kandidaten in Interviews machen: Sie nesteln nervös an einem Gegenstand herum (Kugelschreiber o. ä. ). Das kann den Gesprächspartner vom Wesentlichen ablenken, nämlich dem, was der Kandidat zu sagen hat. Ein wirksames Gegenmittel ist, die Hände übereinander gelegt auf dem Tisch zu platzieren oder in den Schoß zu legen.

Fehler Nummer 4: Schlechte Körperhaltung

Eine insgesamt schlechte Körperhaltung vermittelt nie einen guten Eindruck. Hängende Schultern etwa wird kaum ein Personalverantwortlicher mit Durchsetzungskraft und Selbstbewusstsein assoziieren. Daher ist eine gerade Haltung – auch beim Sitzen – besonders wichtig, um das Gesagte zu unterstreichen.Das gelingt übrigens leichter, wenn man beide Füße etwa hüftbreit auf dem Boden abstellt.

Fehler Nummer 5: Herumzappeln

Natürlich muss kein Bewerber während des gesamten Termins dasitzen wie eine Statue. Wer allerdings herumzappelt und unbehaglich auf seinem Stuhl hin und her rutscht, wirkt fluchtbereit und „wie auf dem Sprung“.

Fehler Nummer 6: Die Arme verschränken

Dass Menschen mit verschränkten Armen abwehrend und verschlossen wirken, ist den meisten klar. Dennoch scheint dieser Fehler vielen Bewerbern zu passieren, wie immerhin noch 26 Prozent der Personaler sagten.

Fehler Nummer 7: Mit den Haaren spielen

Dass Bewerber während des Interviews mit ihren Haaren spielen oder sich im Gesicht herumfummeln, scheint ebenfalls ein weit verbreitetes Problem zu sein. Auch das lenkt ab! Deshalb gilt auch hier: die Hände übereinandergelegt „sicher“ zu platzieren – auf dem Tisch oder im Schoß.

Fehler Nummer 8: Lascher Händedruck

Muss man dazu noch etwas sagen? Ein zu lascher Händedruck wird im besten Fall mit Zurückhaltung assoziiert, im schlimmsten Fall mit mangelnder Durchsetzungsstärke oder sogar mit Desinteresse. Hier hilft eigentlich nur eines: Üben!

Fehler Nummer 9: Wild gestikulieren

Ein schmaler Grat: Wer seine maßvoll Hände einsetzt, um das Gesagte zu unterstreichen, erscheint lebendig und wach. Wer allerdings wild gestikuliert, wirkt alles andere als sachlich und souverän.

Fehler Nummer 10: Ein zu fester Händedruck

Lasch ist nicht schön aber Schraubstock auch nicht. Wer zu fest zudrückt, löst unter Umständen beim Personalverantwortlichen den Fluchtreflex aus – kein sehr guter Beginn für ein Vorstellungsgespräch.

Tipp: Viele Fehler lassen sich vermeiden, wenn man sich selbst aufnimmt. Am besten holt man sich einen Freund oder Bekannten ins Boot, mit dem man die Situation nachspielt und filmt. So manch eine Angewohnheit/Gestik/Mimik wird einem nämlich erst dann bewusst.

23.01.2015

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