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Zwei Toilettenschilder - Männer und Frauen.

Bild: daveynin | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

 
Women in Work-Index

Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern gehen zurück

Das Gehalt von Frauen und Männern nähert sich langsam an. Das hat der aktuelle „Women in Work“-Index der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC ergeben. Demnach verbessert sich Deutschland nun auf den 7. Rang (Rang 8 im Vorjahr) und liegt mit einem Index-Wert von 66,6 Punkten heute deutlich über dem OECD-Durchschnitt, wobei Norwegen (82,9 Punkte), Dänemark (77,9 Punkte) und Schweden (75 Punkte) an der Spitze liegen.

 

Frauen verdienen noch 14 Prozent weniger

Innerhalb des letzten Jahres verringerte sich die Gehaltslücke zwischen Frauen und Männern von 16 auf 14 Prozent. Zur gleichen Zeit blieben der Anteil der erwerbstätigen Frauen unverändert bei 72 Prozent und der Anteil der vollerwerbstätigen Frauen mit 62 Prozent konstant.

"Weitgehend gleichberechtigt"

„In Deutschland nehmen Frauen heute weitgehend gleichberechtigt am Berufsleben teil. Zwar ist Deutschland als einzigem OECD-Staat bisher gelungen, sich im Women in Work-Index seit 2000 kontinuierlich zu verbessern, am Ziel sind wir aber noch nicht. Vor allem in Führungspositionen sind Frauen hierzulande noch immer deutlich unterrepräsentiert“, sagt Petra Justenhoven, Vorstandsmitglied von PwC Deutschland.

Der Frauenanteil in den Vorständen der DAX30-Unternehmen war seit Ende 2012 von 7,8 Prozent auf 5,5 Prozent gesunken und ist bis Ende des letzten Jahres wieder auf sieben Prozent gestiegen. Der Anteil weiblicher Aufsichtsräte hingegen lag Ende 2014 laut einer Erhebung des DIW bei 24,7 Prozent. Im kommenden Jahr schreibt die gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte einen Frauenanteil von 30 Prozent vor.

Dass Männer nach wie vor für die gleiche Arbeit mehr verdienen ist auch Familienministerin Schwesig ein Dorn im Auge, die aktuell erste konkrete Ideen für ein Gesetz zur Lohngleichheit vorstellt. Dabei soll insbesondere mehr Transparenz helfen, die Lohnlücke zu schließen.

03.03.2015

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