Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg in deutschen Unternehmen

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Wie begegnen Betriebe erwartetem Fachkräftemangel?

Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg in deutschen Unternehmen

Über den Fachkräfteengpass wird seit Jahren heftig diskutiert. Während manche Experten diesen Mangel für einen Mythos halten, rechnen andere mit einer deutlichen Verschärfung der Situation in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Letztere teilen die Auffassung deutscher Unternehmen, wie die aktuelle Studie Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigt. So erwarten 60 Prozent der Unternehmen einen Fachkräfteengpass, darunter auch kleine und mittlere Betriebe. Mit großem Abstand folgen weitere Personalprobleme wie hohe Lohnkosten (28 Prozent), hohe Fehlzeiten (26 Prozent) und Überalterung mit 22 Prozent.

Fachkräftemangel in Deutschland: Maßnahmen noch unzureichend

Um dem erwarteten Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern zu begegnen, ergreifen deutsche Unternehmen bereits jetzt verschiedene Maßnahmen. Vor allem große Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern haben schon einmal gezielt Fachkräfte aus dem Ausland rekrutiert. Außerdem nutzt knapp ein Drittel der Unternehmen Social Media zur Personalrekrutierung, vor allem denn, wenn diese einen Fachkräftemangel erwarten.

Die Studie zeigt auch, dass es auch bei kleinen und mittleren Betrieben zwar insgesamt konkrete Personalplanungen gibt, alarmierend ist jedoch, dass die Unternehmen, obwohl sie einen Engpass an Fachkräften erwarten, selten länger als drei Jahre im Voraus planen. Lediglich 22 Prozent verfügen über entsprechende Konzepte, die über drei Jahre hinausgehen.

Mitarbeiterbindung: Was wird getan?

Die Studie zeigt auch, dass dem Fachkräftemangel nicht nur durch konkrete Rekrutierungsmaßnahmen begegnet werden kann, zeigt der zweite Teil der Studie, die sich mit der Mitarbeiterbindung beschäftigt. Verbreitet sind in diesem Zusammenhang etwa Mitarbeitergespräche als Feedback- und Entwicklungsinstrument, die als Signal für höheres Engagement und Zufriedenheit wahrgenommen werden. Aus Sicht der Arbeitnehmer bemühen sich die Unternehmen zudem um die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter. Insbesondere Angestellte waren dieser Meinung, während die Aussagen von Arbeitern zurückhaltender ausfielen. Darüber hinaus wollen Unternehmen mittels variabler Vergütungssysteme für Arbeitnehmer attraktiver werden.

Nachholbedarf besteht nach wie vor noch in der Besetzung von Frauen in Führungspositionen. Auffallend ist, dass insbesondere kleine und mittlere deutlich höhere Frauenanteile haben als große Firmen. Immerhin planen jedoch 42 Prozent der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, die Frauenquote in Führungspositionen zu erhöhen. Dabei helfen sollen Maßnahmen wie flexible Arbeitszeitmodelle, Teilzeit für Führungskräfte, Weiterbildungen oder Mentoringprogramme.

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

 

 

08.04.2014

Siehe auch: Arbeitsmarktprognose 2030: Deutschland vor Herausforderungen

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